Wer sich in Zürich für Kunst aus Lateinamerika und ihren Austausch mit lokalem Schaffen interessiert, kann an der Anwandstrasse 9 einen Projektraum entdecken: la_cápsula. Im Zentrum steht der Dialog zwischen künstlerischer und kultureller Produktion aus Lateinamerika und Schweizer beziehungsweise lokalen Kunstschaffenden. Damit richtet sich der Blick nicht nur auf Kunst aus einer anderen Weltregion, sondern auch auf ihre Verbindungen zum hiesigen Umfeld.

la_cápsula versteht sich als unabhängiges, experimentelles kuratorisches Projekt. Das Programm umfasst Ausstellungen und eintägige Veranstaltungen: Gespräche, Performances, Projektpräsentationen und Konzerte. Wer lieber zuhört, diskutiert oder Kunst in einer Aufführung erlebt, findet im Konzept also ebenso einen Anknüpfungspunkt wie Menschen, die sich für Ausstellungen interessieren.

Auch die thematische Ausrichtung reicht über einzelne Kunstwerke hinaus. Zu den genannten Schwerpunkten gehören Dekolonialismus, Umweltfragen, Feminismus, Gender, Rassismus und Geopolitik. Das macht den Projektraum besonders für Menschen interessant, die sich mit gesellschaftlichen Fragen durch Kunst auseinandersetzen möchten.

Für das Zürcher Publikum liegt die lokale Verbindung ganz konkret vor der Haustür: Der Raum befindet sich im Erdgeschoss einer Genossenschaft an der Anwandstrasse 9, 8004 Zürich. Sein Profil verbindet lateinamerikanische Perspektiven mit Schweizer und lokalem Kunstschaffen – nicht als getrennte Welten, sondern als Ausgangspunkt für einen Dialog.

Quellen:
la_cápsula – Selbstbeschreibung, Programmprofil und Standort: https://www.lacapsula-zh.com/
Prüfung: Grundlage ist die oben genannte Originalquelle. Eine unabhängige Bestätigung war nicht möglich.